Neben Holz (Biomasse) ist das Kleine Wiesental reich an ergiebigen Bächen und Wasserläufen. Nach Bürger-Informationen über die Wassernutzung über Kleinwasserkraftwerke, die der Verein durch Vermittlung von Urs Kunz durchgeführt hat, zeigte sich, dass es rein grundsätzlich das Potential für weitere Kleinwasserkraftwerke im Kleinen Wiesental gibt. Ob und inwieweit diese Wasserpotentiale genutzt werden können, muss zuerst grundsätzlich mit dem Landratsamt Lörrach abgeklärt werden.

Im Verlauf des Oktober wird eine Delegation im Landratsamt vorstellig, um sich von dem Sachgebietsleiter für Gewässernutzung und Gewässerbau Hannes Nieder über die rechtlichen Rahmenbedingungen informieren zu lassen. Danach wird geklärt werden, in welchem Rahmen es sinnvoll und realistisch ist, entsprechende Projekte auf den Weg zu bringen.


Ehemalige Wasserkraftnutzung im Kleinen Wiesental

Bis in die 1960er-Jahre wurde an mindestens 13 Stellen die Wasserkraft der Kleinen Wiese und der Köhlgartenwiese zur Stromerzeugung und zum Antrieb von Säge- und Getreidemühlen genutzt.

Zurzeit werden noch folgende Anlagen betrieben:

Kraftwerk Böhm in Bürchau
Kraftwerk Köhlgartenwiese bei Tegernau
Getreidemühle Streich in Wieslet

Seit Dezember 2013 ist ein neu gebautes Kraftwerk der Fa. Kaiser in Tegernau an der Kleinen Wiese in Betrieb.