Aktuelles
01.08.2022 - Klima-Festival im Kleinen Wiesental – Bericht vom 3. Tag
Energiepolitischer Frühschoppen beim Klima-Festival in Wies
Kleines Wiesental-Wies (Sonja Eiche). Auch der dritte und letzte Tag des Klima-Festivals im und ums Dorfgemeinschaftshaus in Wies stand im Zeichen des Klimawandels. Aktive Klima-Schützer sprachen über ihre Aktivitäten.
Moderatorin Isabella Goletzko konnte die Bürgermeisterin von Freiamt, Hannelore Reinbold-Mench begrüßen, ebenso Diana Sträuber, Klimaschutz-Managerin von Denzlingen und Peter Schalajda, Vorstand der Genossenschaft „Bürgerwindrad Blauen Erneuerbare Energien eG“.

Freiamt ist für seine 6 Windkraftanlagen bekannt – und auch für die Zustimmung der Bevölkerung. Es war möglich, so die Bürgermeisterin, weil man die Menschen vom großen Nutzen der Windkraft überzeugen konnte. Nachdem der Beschluss im Gemeinderat mehrheitlich gefasst worden war, lud man die Anwohner zum Errichten der Windräder ein, später dann zu deren Besichtigung. So konnten haltlose Vorurteile – wie etwa Störung durch Infraschall – schnell überwunden werden. Bei der Anfrage des Grünen Landtagsabgeordneten Josha Frey nach durch die Windflügel „zerschretterten Vögeln“ musste Reinbold-Mench passen: es gibt sie nicht. Angesprochen wurde von ihr auch der öffentliche Personen-Nahverkehr: hier würden Stadt und Land gleich gesetzt – große Busse fahren aber in ländlichen Bereichen fast leer. In diesem Bereich muss neu gedacht werden, so Reinbold-Mench – und dies anzupacken ist dies eines der nächsten Ziele in Freiamt.

Auch Diana Sträuber berichtete von ihrem Tätigkeitsfeld, in dem sie als Klimaschutz-Managerin verschiedene Natur- und Klimaschutz-Aktivitäten mit dem Ziel der Klimaneutralität initiiert und unterstützt. So gibt es beispielsweise einen Klimaschutz-Beirat, Infoveranstaltungen, Beratungen für Hausbesitzer – etwa in Bezug auf Solar-Anlagen sowie Lastenfahrräder zum kostenlosen Ausleihen.

Peter Schlajda vom „Bürgerwindrad Blauen“ erklärte die Vorteile einer Genossenschaft, die eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit ermöglicht, benannte aber auch die zahlreichen bürokratischen Hürden, die man überwinden muss, wenn man plant. Der über zehnjährige ehrenamtliche Einsatz der Mitglieder hat sich jedoch inzwischen gelohnt: die Genossenschaft hat den Zuschlag für den Bau von Windrädern auf dem Blauen erhalten.

Abschließend gab die Moderatorin Tipps - auch für Städter, wie man durch einfache Alltagsmaßnahmen etwas für den Klimaschutz und das Energiesparen tun kann – es macht sogar Spaß und wirkt sich auch direkt auf den eigenen Geldbeutel aus.

Das gesamte Klima-Festival wurde durch professionelle Fotos und Filme festgehalten. Diese sind demnächst abrufbar auf der Homepage des veranstaltenden Vereins „Erneuerbare Energien Kleines Wiesental e.V.“: www.eekw.de

Übrigens begleiteten auch Greta Thunberg und Donald Trump das Klima-Festival – als Portrait des zeitgenössichen Malers Gerold Hauer aus Wien.
15.07.2022 - Unser Plakat für das kommende Klimafestival
Das Plakat als PDF Dokument
20.06.2022 - Radeln und Schwitzen für die gute Sache
Trotz großer Hitze fanden sich ein paar eiserne Radler*innen im MAXX Fitness in Steinen ein, um unter der Anleitung von Indoor-Cycling-Trainer Heinz Blank Kilometer für Erneuerbare Energien abzustrampeln. 150 € kamen zusammen.

Danke an Herrn Blank für diese tolle Idee, die sich vielleicht bei kühleren Temperaturen wiederholen lässt …..
31.05.2022 - Spendenaktion mit Maxx-Fitness
Mit Unterstützung von Maxx-Fitness in Steinen wird es eine Spendenaktion zugunsten des Vereins Erneuerbare Energien Kleines Wiesental e.V. geben.

Im Maxx-Fitness Center können Indoor Fahrräder für 15 Euro/Stunde oder 50 Euro für 5 Stunden gefahren werden. Das Geld fließt in die Vereinskasse.

Es ist auch geplant, spendenwillige Unternehmen aufzutreiben, die pro gefahrenem Kilometer eine Summe spenden. Dieses Geld wird zur Unterstützung der Ukraine gespendet.

Die Aktion findest statt am Samstag, den 18. Juni ab 12 Uhr im Maxx-Fitness Center in Steinen.
31.05.2022 - Infostand zu Erneuerbaren Energien
Am Samstag, 25.6.22, informiert der Vereine Erneuerbare Energien Kleines Wiesental über Aktivitäten und Neues rund um Erneuerbare Energien. Der Info-Stand steht von 9 bis 12 Uhr bei Kurt Bollschweiler-Motorsägen in Tegernau. Ein Besuch lohnt sich – für Interessenten von Motorsägen ebenso wie für Interessierte an Solarenergie, Nahwärme und anderen Erneuerbaren Energien.
31.05.2022 - Breitband- und Nahwärme-Infoveranstaltung in Sallneck, Kleines Wiesental
Im Rahmen der Breitband-Versorgung in Sallneck besteht die Möglichkeit, gleichzeitig ein Nahwärmenetz zu verlegen, was kostensparend machbar wäre. Nachdem in einer Ortschaftsrat-Sitzung Interesse bekundet wurde, findet eine Infoveranstaltung statt am

31.5.22, 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Sallneck

Unterstützt wird das Vorhaben durch den Geschäftsführer des Zweckverbandes Breitband des Landkreises Lörrach, Paul Kempf und den Verein Erneuerbare Energien Kleines Wiesental, der sich bereits in anderen Ortsteilen für die zukunftsorientierte Verlegung eines Nahwärmenetzes in Verbindung mit Breitband-Verlegung eingesetzt hat.

Veranstalter sind der Ortschaftsrat Sallneck und der Verein Erneuerbare Energien Kleines Wiesental.
11.05.2022 - Ausflug nach St. Peter am 28.5.22
Wir wollen dort die Heizzentrale der Energiegenossenschaft St. Peter (www.buergerenergie-st-peter.de) besichtigen und Vorstand Herr Bohnert wird uns die Genossenschaft und das Nahwärmenetz vorstellen.

Anschließend werden wir einen Landwirt besuchen, der ein eigenes Windrad betreibt. Zum Abschluss gibt es ein gemeinsames Mittagessen.

Treffpunkt: 7:30 Uhr beim Dorfgemeinschaftshaus in Bürchau. Wir werden Fahrgemeinschaften bilden. Rückkehr am frühen Nachmittag.

Anmeldung bei Gerhard Pfeifer gerhard@pfeifer-online.de
11.05.2022 - Das EEKW Programm 2022
Hier eine Übersicht über unsere geplanten Veranstaltungen für dieses Jahr:
  • 28.04. Generalversammlung
  • 28.05. Infofahrt Bioenergiedorf St. Peter: Bürger Energie St. Peter eG
  • 06.06. Infostand Neuenweg
  • 25.06. Infostand Tegernau
  • 17.07. Infostand Naturparkmarkt Wies
  • 22.-24.07. KLIMAFESTIVAL 2022, Wies
  • Im August: Infofahrt Wasserkraftwerk Rheinfelden
  • Im September: Infowanderung Windpark Hornisgrinde
  • 08.10. Infostand Weideviehmarkt Wies
  • 26.-27.11. Infofahrt zum Energiedorf Wilpoldsried, Allgäu
  • 01.12. Infostand Adventsmarkt Tegernau
  • Im Dezember: Infofahrt Freiflächen-PV-Anlage Herten
11.05.2022 - Podcast Tipp
EEKW-Vorstandsmitglied Gerhard Pfeifer ist im Zwischentöne Podcast zu hören: Der Bürgermeister und die Windräder - Podcast, Folge 3
Zum Podcast
10.04.2022 - Herzliche Einladung zur Mitglieder-Versammlung – auch für Interessierte!
Donnerstag, 28. April 2022, 19.30 Uhr in der Rothenburg, Niedertegernau

TOPs:
  • Begrüßung und Totenehrung
  • Bericht der Vorsitzenden
  • Bericht der Schriftführerin
  • Bericht von Rechner und Kassenprüfern
  • Entlastung der Vorstandschaft
  • Wahlen – laut Satzung
  • Ausblick auf die geplanten Aktivitäten in diesem Jahr
  • Sonstiges
10.04.2022 - Klima-Festival - Freitag bis Sonntag, 22. bis 24. Juli 2022
Der Verein Erneuerbare Energien Kleines Wiesental e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, Natur und Umwelt zu schützen, damit nachfolgenden Generationen eine intakte Natur und eine lebenswerte Umwelt bewahrt werden kann. Ein ganz besonderes Anliegen ist dem Verein die Nutzung der im Kleinen Wiesental einer Region südlich von Freiburg vorhandenen Ressourcen an erneuerbaren Energieträgern wie Holz, Wasser, Sonne und Wind, um einen konstruktiven Beitrag zur Energiewende und dem Ausstieg aus der Atomenergie zu leisten.
28.02.2022 - EU-Forschungsprojekt - Der Rotmilan und die Windkraft
von Hans Koberstein und Jörg Moll - 22.02.2022

Viele Windkraftprojekte scheitern am Rotmilan. Der werde von den Rotorblättern erschlagen, warnen Naturschützer. Jetzt kommt ein Forschungsprojekt zu einem überraschenden Ergebnis.
"Vorsicht, er beißt!" - vorsichtig hält Rainer Raab den Rotmilan fest. Der Biologe kniet am Rande der Pyrenäen am Boden und hält den Greifvogel fest. Neben ihm stehen Papierkisten. In jeder Kiste wartet ein vor kurzem gefangener Rotmilan darauf, mit einem GPS-Sender ausgestattet zu werden, und dann wieder loszufliegen - die meisten kehren im Frühjahr nach Deutschland zurück.

Hierzulande ist der Rotmilan berühmt geworden als angebliches Opfer von Windrädern. Er wurde zum Hauptdarsteller vieler Gerichtsverfahren gegen Windräder, weil deren Rotorblätter den Rotmilan erschlagen könnten. So argumentieren bis heute viele Kläger und Naturschutzverbände, häufig mit Erfolg. Nicht zuletzt wegen des Rotmilans ist der Ausbau der Windkraft in Deutschland eingebrochen.

Forschungsprojekt: Todesursachen des Rotmilans

Doch wie gefährlich sind Windräder tatsächlich für den Rotmilan? Das will Rainer Raab herausfinden. Er leitet ein Forschungsprojekt der EU-Kommission, das die wichtigsten Todesursachen herausfinden soll. Stirbt einer der mit GPS versehenen Rotmilane, rückt sofort ein Team aus, um den toten Vogel zu bergen und die Todesursache festzustellen.

700 tote Rotmilane mit GPS-Sender hat Raab mittlerweile analysiert. Exklusiv für das ZDF-Magazin frontal präsentiert der Leiter des Forschungsprojekts jetzt sein erstes Zwischenergebnis.

Vergiftung und illegaler Abschuss

Die größte menschengemachte Gefahr für den Greifvogel ist nicht das Windrad, sondern Gift. "Das ist schockierend", sagt Rainer Raab. Rotmilane sterben, wenn sie tote Ratten oder Mäuse fressen, die an Giftködern verendet sind. Giftköder werden in der Landwirtschaft genutzt - zum Schutz von Ställen, Ernten oder Saatgut.

Aber auch manche Jäger setzen Giftköder ein, obwohl das verboten ist. "Dann kommt der Straßenverkehr", erklärt Raab, "dass sie zu Tode kommen auf irgendeiner Autobahn oder Schnellstraße. Der nächste Grund ist dann Abschuss." Auch der Abschuss ist illegal.

Raab: Tod durch Windrad "äußerst seltenes Ereignis"

Die Windkraft ist unter ferner liefen, die ist an Position sieben der Todesursachen. "Und dann haben wir auch, was viele nicht erwarten würden: Stromschlag durch Stromleitungen". Raab fährt fort: "Als nächstes kommt was wirklich Skurriles. Dass sie von Zügen erfasst werden." Und Windräder?

Dank GPS kann Rainer Raab die Flugbewegungen der Rotmilane in Deutschland nachvollziehen, die in der Nähe von Windparks brüten.

Die Regel ist, dass sich die Rotmilane tausend Stunden im Windpark bewegen können, ohne dagegen zu fliegen.

Population des Rotmilans wächst und gedeiht

Wenn ein Rotmilan mit einem Windrad kollidiert, dann meistens in einer dem Rotmilan unbekannten Gegend, wenn der Vogel nach langem Flug erschöpft oder die Sicht schlecht ist, erläutert Raab. "Also das heißt: An einem Windrad zu sterben, ist ein äußerst seltenes Ereignis, wirklich extrem selten."

Tatsächlich hat sich der Rotmilan in Europa hervorragend entwickelt. Die Vogelschützer von BirdLife Europe nennen das eine "bemerkenswerte Erfolgsstory", so steht es in deren aktueller Roten Liste der Brutvögel. Dort wurde der Rotmilan in die beste Kategorie hochgestuft: "least concern", das heißt so viel wie "geringste Sorge".

Auch in Deutschland hat sich die Zahl der Rotmilan-Brutpaare positiv entwickelt. Die Rotmilane vermehrten sich ausgerechnet in der Zeit, in der fast 30.000 Windräder aufgestellt wurden.

Das Tempo beim Windkraftausbau in Deutschland müsste mehr als verdreifacht werden, wenn Deutschland seine Klimaschutzziele erreichen will. Das hat der neue Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Robert Habeck, erst kürzlich deutlich gemacht. Dem Ausbau steht häufig der Rotmilan im Wege. Dabei ist die Windkraft des Rotmilans kleinstes Problem.
28.02.2022 - Einladung zur Gesamtsäulenveranstaltung
Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit laden wir Sie herzlich ein zur Gesamtsäulenveranstaltung am Dienstag, den 08. März 2022 um 18 Uhr in Form eines Online-Forums.

Ein wesentlicher Punkt wird dabei die Vorstellung der Förderanträge sein. Alle Teilnehmenden sollen die Gelegenheit erhalten, sich über die Projekte zu informieren und diese im Anschluss der Videokonferenz mittels einer Online-Plattform zu bewerten. Diese Wertung durch die Bevölkerung wird bei der Abstimmung des Lenkungskreises am 08. April 2022 berücksichtigt, ist aber für die Entscheidung nicht bindend.

Eine Anmeldung per E-Mail ist aus organisatorischen Gründen bis 3. März, um 12 Uhr an christine.schwartz@rpf.bwl.de erforderlich. Nach Anmeldung wird den Teilnehmenden der Link zur Veranstaltung sowie Infos zu den Förderanträgen vorab zugesandt.

Mit freundlichen Grüßen

Gez. Karolin Gums
28.02.2022 - Interview mit unserer Vorsitzenden, Patricia Fromm
Weltverbesserer-Podcast, 14.12.21
07.02.2022 - Unser neuer Buch-Tipp: Klimaschänder – Andreas Markowsky
Der Freiburger Ökostrom-Projektierer Andreas Markowsky beschreibt in einem Buch, wie Amtsträger einfallsreich klimafreundliche Energien verhindern.

Mehr zu diesem Buch in unserem Bereich Lesetipps
11.12.2021 - Was wurde in Glasgow am Ende der Welt-Klima-Konferenz beschlossen
Zusammenfassung zur Klimakonferenz in Glasgow vom Deutschlandfunk als Audio-link
11.12.2021 - SWR Fernsehen vom 14.11.21 - Windkraft auf dem Blauen
Zum Videobeitrag auf facebook
11.12.2021 - Hochschwarzwald-Tourismus GmbH stellt Gastgeber-Verteiler für Anti-Windkraft-Veranstaltung zur Verfügung
In Schluchsee fand am 29.10.2021 die Veranstaltung "Stoppt den Windrad-Ausbau" statt. Es handelte sich um eine geschlossene Gesellschaft von geladenen Gastgebern und Gastgeberinnen, vor denen ein Windkraftgegner sprach. Vor dem Kurhaus positionierten sich Windkraftbefürworter, u.a. auch der Verein Erneuerbare Energien Kleines Wiesental e.V. Presse und Fernsehen berichteten.
Kritik zu HTG-Vortrag:
Schwarzwaelder Bote
SWR Aktuell
11.12.2021 -Impressionen weiterer Aktivitäten unseres Vereins
Beim Tag der Offenen Tür in Neuenweg am 19.9.21 waren wir mit einem Stand vertreten

Auch beim Klima-Tag in Freiburg am 29.9.21 waren wir präsent!
11.12.2021 - Mitgliederversammlung
Die nächste Mitgliederversammlung findet am Donnerstag, 20.01.2022 statt. TOPs: Rückblick - Ausblick - Wahlen
11.12.2021 - Achtung: Termin-Änderung beim Klima-Festival
Neuer Termin: Freitag bis Sonntag, 22. - 24.07.2022 – mit Informationen, Diskussionen und Musik
03.11.2021 - Für Windkraft und gegen Herrenknecht: Klimaaktivisten demonstrieren in Schluchsee
Zum Videobeitrag auf www.swr.de
03.11.2021 - Klaus Hasselmann erhält Physik-Nobelpreis, er trug zur Vorhersage der Erderwärmung bei
Zum Artikel auf sueddeutsche.de
03.11.2021 - Bollenhut und Windkraft-Bashing im Schwarzwald, Kontext Wochenzeitung
www.kontextwochenzeitung.de
03.11.2021 - Experte analysiert Arbeit von Windkraft-Kritikern: Kein einziges Argument stimmt
Zum Artikel auf efahrer.chip.de
07.10.2021 - Mitglieder-Versammlung
Der Termin für die nächste Mitgleiderversammlung ist Donnerstag, der 20. Januar 2022. Hauptthemen werden sein: Rückblick - Ausblick - Wahlen
07.10.2021 - Klima-Festival – Wir freuen uns darauf nächsten Sommer!
Das nächste Klima-Festival findet statt von Freitag bis Sonntag, 15. bis 17. Juli 2022 – mit Informationen, Diskussionen und Musik rund um´s Klima!
07.10.2021 - Solar365 – Die Photovoltaik-Initiative des Landkreises Lörrach
Immer mehr Interessenten im Kleinen Wiesental - Vorsicht vor unseriösen Firmen und Verkaufsanrufen!
Werner Schleith von unserem Verein berät Sie unabhängig und verlässlich: werner.schleith@t-online.de / Telefon: 07629/343
07.10.2021 - Die Mehrheit der Windenergie-Befürworter muss sichtbarer werden!
www.windindustrie-in-deutschland.de
07.10.2021 - Schnelle Maßnahmen für den Klimaschutz
www.erneuerbareenergien.de
07.10.2021 - Das Versagen führender Politiker beim Klimaschutz - und der Mangel an kritischem Journalismus
und der Mangel an kritischem Journalismus. Ein Video auf Youtube
08.08.2021 - Windkraft-Offensive im Baden-Württemberger Staatswald
www.erneuerbareenergien.de
04.07.2021 - Klima-Festival 2022 – Wir freuen uns drauf!
Mit großem Verständnis haben Referentinnen und Referenten reagiert, als wir beschlossen, unser Klima-Festival auf nächstes Jahr zu verschieben.
Sie und wir hoffen auf eine stabilere „Gesundheitslage“, auf viele frische Informationen und angeregte Diskussionen rund um´s Klima.
04.07.2021 - Solar365 – Die Photovoltaik-Initiative des Landkreises Lörrach. Immer mehr Interessenten im Kleinen Wiesental.
Informationen bei Werner Schleith: werner.schleith@t-online.de, Telefon: 07629/343
04.07.2021 - PV-Anlagen für Hausbesitzer noch attraktiver!
https://www.enpal.de/artikel/grosskonzerne-erschuettert-solar-guenstiger-als-strom
04.07.2021 - Energie-Botschafter in den Dörfern des Kleinen Wiesentals!
Haben Sie auch Lust mitzumachen und Menschen über zukunftsorientierte Energieformen zu informieren? Dann melden Sie sich gerne bei uns: Kontakt@eekw.de
04.07.2021 - Erneuerbare Energien unterstützen – durch Mitgliedschaft oder/und Mitarbeit
Hier gibt es Satzung, Anmeldeformular und viele Infos: www.eekw.de
04.07.2021 - Lobbyismus - Die Energiewendebremser
Wie eine Gruppe von CDU-Politikern, Unternehmern, Beamten und Lobbyisten den Kampf gegen die Klimakrise immer wieder blockiert. Artikel auf Zeit online
04.07.2021 - Das Thema Methan wird weitgehend ignoriert, ist aber offensichtlich von großer Bedeutung
Methan-Lecks an deutscher Erdgas-Infrastruktur aufgedeckt
04.07.2021 - Podcast-Serie: Der SPIEGEL-Podcast zur Lage des Planeten
Klimabericht – Der SPIEGEL-Podcast zur Lage des Planeten: Tanken, Fliegen, Essen – das riskante Spiel mit "Klimaneutralität" - zum Podcast
04.07.2021 - Wie Lobbyismus der Öl-Industrie die Arbeit humanitärer Organisationen beeinträchtigt
Hoffnungszeichen/Sign of Hope, 07/21 - www.hoffnungszeichen.de
Erster Vorstand, Reimund Reubelt:

„Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am 9. Juli feiert der Südsudan sein 10-jähriges Bestehen.

Mehr als acht der etwa 13 Mio. Einwohner des ostafrikanischen Landes sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Seit 1994 engagiert sich Hoffnungszeichen im Gebiet des heutigen Südsudans und steht Notleidenden zur Seite.

Unter anderem setzt sich Hoffnungszeichen für das Recht der Bevölkerung auf sauberes Trinkwasser ein. Die Ölindustrie missachtet grundlegende Umweltstandards im Land, wodurch das Grundwasser von über 600.000 Menschen verseucht wird. Mitverantwortlich für diesen Ölskandal ist der malaysische Konzern Petronas, der das Formel-1-Team von Daimler sponsert.“

Wer mehr erfahren will: Online-Forum am 22.7. um 18.30 Uhr unter dem Titel:
Lieferkette des Leids www.hoffnungszeichen.de/online-forum
16.05.2021 - Baumpflanz-Aktion
Unsere Pflanzung der Libanon-Zedern im Oktober ist gelungen – fast alle kleinen Bäumchen sind angewachsen!

Am 15. Mai fand die Begehung bei der Richtstatt oberhalb von Neuenweg zusammen mit Frau Joa und einer Mitarbeiterin von der FVA Freiburg statt.

Die Zedern, die besonders in diesen steinigen Höhenlagen und bei Trockenheit erfolgversprechend sind für Wiederaufforstungen, wurden mit einem biologisch abbaubaren Verbiss-Schutz ausgestattet und werden nun ihren ersten Wachstumsschub hinlegen.
10.05.2021 - Samstags-Uni: Online-Vorträge zum Klimawandel, unter anderem von Professor Bauhus (Wälder und Waldwirtschaft im Klimawandel)
Die Vorträge sind - ab dem angegebenen Zeitpunkt - während des gesamten Sommersemesters abrufbar.
Zu den Vorträgen
09.05.2021 - Falsche Zahlen beim Infraschall – Bundeswirtschaftsminister entschuldigt sich!
FREIBURG taz, 22.4.21 (Bernward Janzing) Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hat ein von Windkraftgegnern oft angeführtes Argument gegen die Rotoren kurzerhand pulverisiert: Etwas verschämt musste die Bundesfachbehörde dieser Tage einräumen, dass sie in einer seit Jahren vielzitierten Studie über Infraschall „einen systematischen Fehler“ gemacht habe: Die veröffentlichten Schallwerte seien um „36 Dezibel zu hoch“ gewesen. Da die Skala logarithmisch ist – das heißt: 10 Dezibel mehr bedeuten eine Verzehnfachung – beläuft sich der Fehler auf einen Faktor von mehreren tausend.

Ausgerechnet diese fehlerhafte Studie aus dem Jahr 2005 hatte großen Anteil daran, dass der Infraschall im Zusammenhang mit Windkraftanlagen populär wurde. Windkraftgegner warnten immer wieder vor dem nicht hörbaren Schall (dessen Frequenz unterhalb von 16 bis 20 Hertz liegt) und verliehen ihm aufgrund seiner vermeintlichen Intensität ein fast dämonisches Image. Er entsteht nicht nur durch technische Geräte, sondern auch in der Natur, etwa durch Windböen.

In ihrer Studie ermittelten BGR-Forscher Lars Ceranna und zwei Kollegen im Umfeld einer Windkraftanlage Infraschallwerte von mehr als 100 Dezibel. Erst Jahre später kamen andere Wissenschaftler darauf, dass die Berechnungen nicht stimmen konnten. Denn wären sie korrekt gewesen, hätte alleine im Infraschall mehr Energie gesteckt als im gesamten vorhandenen Schallsignal – physikalisch unmöglich.

Vor allem Stefan Holzheu, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bayreuth, hatte sich um Klärung bemüht. Er hatte einen „schwerwiegenden Rechenfehler“ in der Studie erkannt, den er – recht zielgenau – „auf einen Faktor 1.000 bis 10.000“ bezifferte. Seit März 2020 stand er deswegen mit der BGR im Kontakt.

Doch die blieb stur gegenüber allen Einwänden. Dabei hatte längst auch die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) deutlich niedrigere Werte ermittelt. Als die taz im Februar die BGR mit diesen Unstimmigkeiten konfrontierte, erklärte diese noch, die Diskrepanz lasse „unterschiedliche Herangehensweisen bei den Messungen und Auswertungen“ vermuten.

Zugleich konnte sich die BGR den süffisanten Hinweis nicht verkneifen, dass „die LUBW für ihre Studie die Expertise der BGR als führende Institution in Deutschland auf dem Gebiet der Messung von Infraschall nicht nachgefragt“ habe. Heute weiß man: Es hätte wohl eher die BGR bei der LUBW um Expertise bitten müssen.

Wissenschaftler Holzheu veranschaulicht den Fall gerne, indem er diesen mit dem Wiegen eines Brots vergleicht: Wenn dieses einmal ein Kilo wiegt, woanders aber 1.000 Kilo, werfe das Fragen auf. Wenn dann jene Institution, deren Messung in der Kritik steht, auf Nachfrage sagt, sie könne die Differenz nicht erklären, weil sie keinen Einblick in die Messmethoden des Anderen habe, ist das befremdlich. Doch exakt auf diese Weise blockte die BGR Nachfragen über Monate hinweg ab und verwies stets darauf, dass ihre Ergebnisse 2016 einen Peer-Review-Prozess eines Fachjournals durchlaufen hätten – ein Verfahren zur Qualitätssicherung wissenschaftlicher Arbeit.

Dennoch wurden die Stimmen von Kritikern immer lauter. Als ein weiterer Wissenschaftler sich jüngst an die Physikalisch-Technische Bundesanstalt wandte, die dann ihrerseits die BGR-Berechnungen zerpflückte, sah diese sich gezwungen, einzulenken. Sie versichert nun, die Studie („Der unhörbare Lärm von Windkraftanlagen“) werde überarbeitet und zur Publikation werde es „ein Korrigendum“ geben.

Die falschen Zahlen waren längst hochpolitisch geworden. Windkraftgegner hätten darin den Beleg gesehen, „dass das Umweltbundesamt und die Landesämter mit ihren deutlich niedrigeren (aber richtigen) Werten verschleiern und manipulieren“, sagt Holzheu. Auf seiner Internetseite begrüßt er nun, „dass die BGR ihren Rechenfehler nach 16 Jahren endlich erkennt“. Damit entfalle für Windkraftgegner, die sich unter Namen wie Vernunftkraft und Windwahn sammeln, „eine ganz wichtige Argumentationsgrundlage“.

Erst in diesen Tagen hatte der Vernunftkraft e.V. eine Resolution zur Bundestagswahl verfasst, in der es heißt, es gebe „die Gefahr eines erheblichen Gesundheitsrisikos durch den von Windenergieanlagen ausgehenden Infraschall“. Auf Anfrage der taz erklärte der Verein nun: „Sollte sich aus einer neuen Veröffentlichung Korrekturbedarf ergeben, würden wir diesen berücksichtigen.“ Den Link zur Studie der BGR gibt es nach wie vor auf der Seite des Vereins – aber er läuft mittlerweile ins Leere.
04.05.2021 - Einladung zur Begehung gepflanzten Libanon-Zedern
Liebe Mitglieder, liebe Freunde,
am Samstag, 15.05.2021 um 9.00 Uhr, ist Treffpunkt beim Feuerwehrhaus in Neuenweg zur Begehung der im Oktober 2020 gepflanzten Libanon-Zedern bei der Richtstatt am Fuße des Belchen. Begleitet wird die Begehung durch Frau Joa von der FVA (Forstwirtschaftliche Versuchsanstalt) in Freiburg.
Willkommen sind alle Interessenten - also gerne Freunde einladen!
Bitte Maske mitbringen.
Herzliche Grüße,
Sonja Eiche
(Schriftführerin)
Hier ein Foto unserer Baumpflanz-Aktion am 24.10.2020.